Ablauf und Kosten
Bitte nehmen Sie telefonisch zu demjenigen von uns Kontakt auf, bei dem Sie die Therapie aufnehmen möchten. Wir haben getrennte Rufnummern und kein Sekretariat. Wir vereinbaren ein unverbindliches Erstgespräch mit Ihnen (sog. psychotherapeutische Sprechstunde). Hier geht es um eine erste (diagnostische) Einschätzung Ihrer Problematik (z. B. auch Geht es um eine krankheitswertige Störung oder eher ein Beratungsanliegen?). Zudem geben wir Ihnen eine Einschätzung, ob Ihr Anliegen (Was möchten Sie mit einer Therapie erreichen?) zur verhaltenstherapeutischen Vorgehensweise passt, oder Sie möglicherweise besser von einem psychodynamischen (Tiefenpsychologie oder Psychoanalyse) oder systemischen Ansatz profitieren könnten, bzw. ein ganz anderes Setting für Sie (aktuell) eher geeignet erscheint (z. B. Beratungsstelle, Rehabilitation, Selbsthilfegruppe).
Bitte bringen Sie Ihre Krankenkassenkarte zum Erstgespräch mit. Eine Überweisung ist i.d.R. nicht notwendig (Ausnahme: HzV-Tarif beim Hausarzt).
Nach dem Erstgespräch und in der Regel einer mehrmonatigen Wartezeit (außer in Akutfällen) haben Sie weitere bis zu 4 Orientierungsgespräche, bei denen Sie die Passung zwischen Ihnen und uns für sich überprüfen können. Dies ist für das Gelingen einer Psychotherapie besonders wichtig. Entscheiden wir uns dazu, gemeinsam beginnen zu wollen, wird ein Behandlungskontingent bei Ihrer Krankenkasse beantragt (24 Sitzungen bei Kurzzeittherapie, 60 bei Langzeittherapie).
Für gesetzlich versicherte Personen werden die Kosten von der Krankenkasse vollständig übernommen.
Sollten Sie privat versichert/beihilfeberechtigt sein, nehmen Sie bitte bereits vor dem ersten Gespräch mit uns Kontakt zu Ihrer Krankenkasse auf, um zu klären, wie die Bedingungen für eine Kostenübernahme sind.
Sie kommen in der Regel einmal die Woche für 50 Minuten zu uns.
Ab dem ersten Termin bieten wir auch die Möglichkeit der Videosprechstunde an.